Stress kann krank machen

Stress ist zunächst eine Beschreibung für ein erfahrenes Ungleichgewicht. Eine Beschreibung dafür, dass das körperliche, das hormonelle, das psychische System durch einen erfahrenen Reiz aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Das passiert im Körper den ganzen Tag. Deshalb kann sich der Körper auch gut auf neue Reize einlassen und anpassen.

Das wir Stress haben, ist also normal. Im Laufe unseres Lebens lernen wir, uns dem Leben anzupassen, mit dem Stress mehr oder weniger gut umzugehen. Stress macht dann alles, was wir nicht im Griff haben wie

  • Aufschieberitis
  • fehlende Lernstrategien
  • fehlende Präsentationstechniken
  • Entscheidungsunfähigkeit
  • Lebensumstände, die uns unglücklich machen
  • Angst vor der Zukunft

Krankmachender Stress

Wenn wir aber nur noch im Ungleichgewicht sind, ein schlechtes Selbstmanagement haben und nur noch Anforderungen an uns und unseren Körper, unsere Psyche, unseren Geist stellen, wenn wir vergessen uns zu entspannen, dann werden wir stresskrank.

Es ist wie auf einem Konto: Wenn man nie mehr einzahlt oder nur wenig, sondern immer nur Geld entnimmt, ist das Konto früher oder später leer und kommt in die Minuszone. Unser System ist großzügig, der Disco ist immens. Aber wehe, wenn der Körper entscheidet, jetzt ist es wirklich genug. Dann folgen Krankheiten

  • Burnout
  • essentieller Bluthochdruck
  • Panikattacken und Angststörungen
  • Übergewicht
  • Grübeln und Gedankenkreiseln
  • psychosomatische Erkrankungen
  • chronische Schmerzen
  • u.v.m