Suggestionen zum Erreichen der schnellen Ziele

Suggestionen begleiten uns das ganze Leben. Es gibt positive Suggestionen, wie sie in der Therapie genutzt werden und negative Suggestionen, mit denen wir allein bis zum 18. Lebensjahr rund 180.000 mal gehört haben.

Positive Suggestionen, die unsere Gefühls- und Erlebniswelt entsprechen, unterstützen unsere Veränderung, helfen uns, unsere klaren Ziele leichter zu erreichen.

Die Suggestionen in der Hypnose

Suggestionen sind die Sprache des Unterbewusstseins. Oft genug symbolhaft, einfach in der Formulierung und deshalb von großer Kraft. Klug gewählte Suggestionen verändern uns, wir können die Macht der Worte erfahren. 

Die Hypnose nutzt die Entspannung, die unbewusste Wahrnehmung, um die Suggestionen, d.h. die Worte, die unser Ziel helfen zu erreichen, ins Unterbewusstsein zu bringen. Denn wir wissen: Je weniger bewusst und je besser auf das Ziel formuliert, um so wirksamer.

Suggestionen müssen klug gewählt werden, wenn sie erfolgreich sein sollen. Sie müssen dem Sprachgebrauch des Patienten entsprechen, also individuell ausgewählt sein, sie müssen klar sein, verständlich sein und vor allem positiv formuliert. Je besser die innere Vorstellungswelt des Patienten angesprochen wird, um so erfolgreicher die Suggestionshypnose.

Die Affirmation

Affirmationen sind positive Selbstsuggestionen. Sie sind positiv und kurz formulierte Sätze, die durch ständige Wiederholung unseren Geist auf die Umsetzung vorbereiten soll. Durch das Prinzip der Ähnlichkeit nehmen wir dann vor allem Dinge wahr, die den Affirmationen ähneln: Wir konzentrieren uns in der Folge also immer mehr auf die Umsetzung der Ziele. 

Auch hier gilt: Je besser die Affirmation dem Innenleben des Patienten und dem gewünschten Ziel entspricht, um so wirksamer. 

Alltägliche negative Suggestionen

Suggestionen sind überall. Soziales Miteinander funktioniert nur mit Suggestionen. "Du schaffst das!" ist eine klassische Suggestion, die es vom Spielplatz bis zum Arbeitsplatz zu hören gibt.

Aber nicht alle Suggestionen sind positiv. Ganz im Gegenteil. Laut einer Harvard-Studie bekommen wir bis zum 18 Lebensjahr über 180.000 negative Suggestionen wie "Du bist zu blöd", "Dafür bist du noch zu klein", "Aus dir wird niemals was".

Das sind fast 30 negative Suggestionen am Tag! 30 tägliche Sätze, die uns unser ganzes Leben begleiten können und es uns dann sehr schwer machen, erfolgreich zu bestehen. 

Auch die tägliche Werbung suggeriert uns jeden Tag aufs Neue, dass wir nur hipp sind, wenn wir dies oder jenes Bier trinken oder nur jung bleiben, wenn wir die oder jene Creme nutzen, oder gesund bleiben, wenn wir dieses oder jenes Produkt kaufen.