Hypnose und Trance: Dasselbe oder gibt es Unterschiede?

Sie haben bestimmt schon viel über Hypnose gehört. Dann wissen Sie vielleicht auch, dass es gar nicht so einfach ist, Hypnose zu definieren.

Am besten gelingt die Definition über die Annahme des veränderten Bewusstseinszustandes, Trance, genannt.

Trance ist ein Ihnen gut bekanntes Gefühl. Eine tiefere Trance ist wie der Moment zwischen Wachen und Schlafen. Eine leichtere Trance wird erreicht, wenn Sie ein Buch lesen und in der Geschichte versinken oder Musik hören und alles um sich herum vergessen. Sie neigen zu längeren Tagträumen? 

Der Trancezustand kann im EEG nachgewiesen werden. Im EEG werden Gehirnströme gemessen, die in Hertz-Zahlen angegeben werden.

Die Deltawellen (1-4 Hz) stehen für tiefstmögliche Entspannung. Sie werden für die Durchführung schmerzfreier Operationen oder Löschung des Schmerzgedächtnisses angesprochen.

Wenn das EEG Thetawellen (4-7 Hz) zeigt, kann man nur noch auf starke Außenreize reagieren, dieser Zustand ist die übliche Trance und auch dem Wachträumen zugeordnet.

Alphawellen (8-13 Hz) stehen für entspannte Aufmerksamkeit bis aufmerksame Entspannung und werden vor allem in der Hypnoanalyse und im Superlearning genutzt.