Die Angst vor Krankheiten - Hypochondrie

Zunächst ist es wichtig, dass Sie den Arzt aufsuchen, um die Beschwerden und Symptome gründlich abklären zu lassen. 

Schulmediziner finden nichts

Egal, welcher Arzt, egal wie viele Ärzte Sie untersuchen, sie finden - nichts! Sie leiden sehr, aber Ihr Leiden lässt sich schulmedizinisch nicht erklären. Sie seien psychosomatisch.

Psychosomatik ist immer

Sie haben Recht mit Ihrer Skepsis, denn psychosomatisch sind wir alle: Auf jeden Reiz der Umwelt oder unserer Innenwelt reagieren wir immer mit beiden Systemen: Mit dem Soma, dem Körper, und der Psyche, der Seele.

0,5 % Hypochonder, 

ein durchaus wirtschaftliches Problem und ein medizinisches noch dazu. Vgl. Welt-Artikel.

Wenn sich das Leben nicht mehr lohnt, weil man Angst hat vor Krankheiten, dann ist es an der Zeit, sich der Angst vor Krankheiten auch vom psychosomatischen Standpunkt zu stellen.

Die Angst vor Krankheiten ist weit verbreitet. Ca. 0,5% aller Bundesbürger, steigende Tendenz, leiden an der Angst vor Krankheiten. Ihr Leben ist bestimmt von übermächtigen Ängsten, die mindestens ein halbes Jahr bestehen. Die Angst vor Krankheiten bestimmen Lebensqualität und Leistungsfähigkeit.

Nicht alle Ängste vor Krankheiten sind unberechtigt

Oft genug stehen Erfahrungen schwerwiegender Erkrankungen und Schicksalsschläge hinter den Ängsten. Manchmal aber auch eine übersteigerte Sensibiliserung und Selbstbeobachtung.

Hypnose in meiner Praxis

Ursachenauflösung

Wenn eigene Krankheitserfahrungen hinter der Angst vor Krankheiten stehen, werden sie aufgelöst: Sie haben überlebt, weil die medizinische Versorgung gut gewesen ist und weil Ihr Körper Ihnen immer genau sagen kann, was mit Ihnen ist. Mit Hypnose werden Sie lernen zu verstehen.

Wenn Sie erlebt haben, dass Ihnen nahestehende Personen schwer erkrankt sind oder waren, dann werden Sie mit Hypnose lernen, sich besser abzugrenzen. 

Sind Schicksalsschläge die Auslöser geht es darum, herauszufinden, ob Sie selbst wirklich in Gefahr sind oder sein können. Und wie Sie damit in Zukunft umgehen wollen und können.

Experte werden und Grenzen erkennen

Es gilt auch die Menge an Ratschlägen in die richtigen Bahnen zu lenken. Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft, das bedeutet eben auch, dass jeder Arzt eine in Teilen andere Sicht auf die Krankheit haben kann, je nach Erfahrungen. Jetzt gilt es sinnvoll auszuwählen: Nicht tausend Ratschläge von allen Ärzten sind richtig, sondern nur der eine, der mir vertrauenswürdig erscheint, logisch ist und für mich heute auch umzusetzen ist. Wie mache ich mich zum Experten? Wann ist genug der Recherche? Wo gehe ich über die Grenzen? Wann muss ich aufhören?

Grenzen der Beeinflussung festsetzen

Patienten müssen Medienkritik lernen und einen kritischen Umgang mit dem Medium Internet. Kein Arzt kann eine 100 % Garantie geben, dass der Patient gesund bleiben wird. Das wäre auch nicht realistisch, Krankheit ist schließlich ein Entwicklungsschritt. Nach einer Hypnosetherapie gelingt das recht gut.

Wenn das gelernt ist, dann gelingt es auch, die Symptome richtig einzuschätzen, sich nicht mehr von Medien beeinflussen zu lassen.

Vertrauen zur Beziehung zum Körper aufbauen

Es geht auch darum, die Sicherheitsstrategien, die sich jeder Patient baut, neu zu hinterfragen. Ist das ständige misstrauische Beobachten meines Körpers zielführend? Und wenn nicht, was wäre dann besser? Was hilft es mir, die Katastrophe zu sehen? Gibt es auch ein Ideal?

Gelungene Kommunikation mit dem Körper

Hier gilt es eine gelungene Kommunikation zwischen sich und dem Körper aufzubauen, das sensible Körpergefühl zu nutzen, ohne in katastrophierende Gedanken abzurutschen. Rückenschmerzen sind in den allermeisten Fällen bedingt durch Verspannungen und nur zu einem wirklich sehr geringen Teil bedingt durch Tumore, die dann aber auch wieder so groß sind, dass sie mit modernen Diagnostiken gut zu erkennen sind.