Die Angst vor engen Räumen

Enge ist nicht angenehm. Völlig normal sind Unbehagen in großen Menschenmengen oder in langen Tunneln, das ist bei vielen Menschen verbreitet. 

Bei ca. 15 % der Bevölkerung hat sich das Unbehagen zu einer echten Angststörung ausgewachsen: Jetzt ist das Fahren in Aufzügen nicht nur unangenehm, sondern angstauslösend, Bus- und Bahnfahrten werden zur Tortur, notwendige Untersuchungen im MRT werden schlimmstenfalls unmöglich. 

Klaustrophobie kann sich zu einer Panikstörung ausweiten, welche ein normales Leben nicht mehr zulässt, weil jede Panikattacke unendlich viel Kraft verbraucht. Hinzu kommt noch die Angst, sich in der Öffentlichkeit durch die Panikattacke zu blamieren.

In jedem Fall gehören zu ihren Symptomen Unruhe, Unbehagen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Druckgefühl in der Brust, im schlimmsten Fall völliger Verlust der Selbstbeherrschung. Der Betroffene vermeidet angstauslösende Situationen und zieht sich daher immer weiter aus seiner Umwelt zurück.

In jedem Fall bedeutet Klaustrophobie eine starke Verminderung der Lebensqualität. 

Hilfe durch Hypnose-Therapie

Bei der Behandlung einer Klaustrophobie wird der erfahrene Therapeut sehr flexibel vorgehen, um die reine Phobie durch Löschung der angstauslösenden Situation beseitigen zu können. Voraussetzung ist, dass eine genaue Klärung der auslösenden Faktoren und der die Angst aufrecht erhaltenden Bedingungen durchgeführt wird.

Nicht immer war Ursache eine angstauslösende Situation, sondern oft ein "Missverständnis". Der Patient empfindet im Fahrstuhl Luftnot und ihm schwindlig, er wird in Zukunft dies möglicherweise mit dem Fahrstuhl selbst in Verbindung bringen, weil er vergessen hat, dass er an jenem Tag völlig überhastet und erhitzt zum Fahrstuhl raste, um noch pünktlich einen wichtigen Termin wahrnehmen zu können. Die Erinnerung, der Fahrstuhl sei schuld, stellt sich in der Behandlung oft als trügerisch dar. 

Die Lösung in der Hypnotherapie

In der Hypnotherapie werden die eigentlichen Ursachen der Angst ermittelt, herausgearbeitet und gelöst. Außerdem lernen Sie nicht nur alles über Angst, sondern auch, wie Sie persönlich Ihre Angst vor dem Ausbruch verhindern können.

Behandlung für die MRT-Untersuchung

Gerade für Klaustrophobiker ist der Aufenthalt in einem MRT eine extrem belastende Erfahrung. Das Gefühl der Enge und die Dunkelheit wird verstärkt durch den unkoordinierten Lärm, der mit dem Rattern eines Pressluftbohrer vergleichbar ist, führt zu starker innerer Unruhe, schlimmstenfalls zu einer Panikattacke.

In solchen Extremfällen nützen oft nicht einmal mehr Beruhigungsmittel, die Untersuchung wird oft sogar abgebrochen.

In jedem Fall ist es sinnvoll für Angstpatienten, vor und während der MRT-Untersuchung therapeutisch betreut und unertstützt zu werden.

Erstmalig in Deutschland wird Ihnen in Hannover die Zusammenarbeit von neuer Technologie (Offenes MRT in der Radiologie) und persönlicher therapeutischer Begleitung  in der Radiologiepraxis Raschplatz in Hannover geboten.