Wenn nichts mehr geht....

Im Burnout erlebt sich der Patient als ausgeliefert, Spielball von Gefühlen und ohne oder nur sehr wenig Einfluss auf das eigene Leben. Burnout-Patienten beschreiben sich sehr oft als hilflos, als getrieben. Sie wollen es allen recht machen, übernehmen für alles und jeden Verantwortung, sind oft genug Perfektionisten

Das körperliche Leiden im Burnout

Burnout-Patienten leiden unter Schwindel, Schlafstörungen, Verspannungen, Spannungsschmerzen, Migräne, Muskelschmerzen und ihr Immunsystem ist auf einem Tiefpunkt. 

Das seelische Leiden im Burnout

Unsere Gesellschaft stützt die Starken. Schwäche wird bestraft. Burnout-Patienten, vorher stark, erleben sich plötzlich, meist von einem Tag zum anderen, als schwach. Ängste und depressive Verstimmungen sind die Folge.  

Der Endpunkt

Dauert der Zustand an, fallen Burnout-Patienten in schwere Depressionen. Jetzt geht nichts mehr: Den ehemals starken Menschen gelingt es nicht mehr aufzustehen, zu arbeiten, die geringsten Anforderungen zu meistern. 

Zu allem Leiden gesellt sich jetzt die nackte Angst um die Existenz.

Wie kann da Hypnose helfen?

Patienten mit Burnout müssen als erstes lernen, ihre Schwäche als Krise und damit als Chance wahrzunehmen. Sie müssen für sich akzeptieren, dass ein Weiter-so nicht geht. 

Positive Wirkungen auf den Körper

Sofort spürbar ist die wohltuende körperliche Entspannung. Die tiefe Entspannung sorgt für eine Schmerzunterbrechnung. Der Körper drückt in tiefer Entspannung quasi den Reset-Knopf und ermöglicht so tiefgreifende Heilungsprozesse. Das vegetative Nervensystem kann endlich mal wieder runterfahren.

Dieser Prozess gelingt nicht immer beim ersten Mal, aber mit der in der Praxis aufgenommenen Entspannungs-CD und regelmäßiger Übung zu Hause, gelingt die tiefe Entspannung immer tiefer. Mit jedem Anhören kann der Körper mehr entspannen. 

Mit dem Grübeln aufhören

In Hypnose kann der Patient eine spezielle Gedankenstopp-Methode erlernen, die ihn zur gedanklichen Ruhe führt. 

Wenn die Gedanken nicht mehr kreisen, sondern bewusst betrachtet werden, ist es Möglich, die krankmachenden Auslöser zu finden.

Die Arbeit mit dem Unterbewussten I: Die Abreaktion 

In Hypnose können die im Gehirn gespeicherte Gefühle, Erfahrungen und Erinnerungen sehr effektiv bearbeitet werden. Durch den anderen Bewusstseinszustand wird das Erkennen der dysfunktionalen Glaubenssätze und Lebensmuster ermöglicht.

In Hypnose können und sollen intensive Gefühle, die nicht an die Oberfläche dringen durften, abreagiert.  Durch symbolische Taten werden unlösbar scheinende Probleme aufgelöst. 

Die Arbeit mit dem Unterbewusstsein II: Der Realitäts-Check der eigenen Lösung

Alle Lösungen, die der Patient für sich findet, werden sofort in der Hypnose überprüft. Durch das Erleben der Wirkung der Vorstellung in der Hypnose, werden die Lösungen einem sog. Realitäts-Check unterworfen. Zermürbende Fehlversuche, ob die Lösung passt oder nicht, sind deutlich reduziert, weil die in Hypnose erlebte und überprüfte eigene Lösung als tragend empfunden wurde. 

Selbstwirksam werden

Sich als selbstwirksam zu erleben, ist für Burnout-Patienten essentiell. In Hypnose mit entsprechender hypnotherapeutischen Anleitung erleben sich die Patienten erstmals wieder als kompetent und lösungsbereit und vor allem als lösungsfähig.  Sie verändern ihre dysfunktionalen Glaubensmuster aktiv und selbstverantwortlich in funktionale Glaubensmuster, sie erleben sich wieder als stark, nicht mehr als getrieben. Dadurch wird das Selbstwertgefühl gesteigert, das Selbstbewusstsein steigt.Geht das auch in meinem Leben? 

Hausaufgaben und Prophylaxe

Ein unverzichtbarer Bestandteil meines Therapie-Angebotes sind die Hausaufgaben.

Meine Patienten bekommen stets Hausaufgaben, die sie zur Selbstwahrnehmung und Selbstbeobachtung veranlassen sollen. Nur wer sich selbst kennt, kann einen Rückfall auch effektiv verhindern.

 
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